Was für eine Woche

Januar 31, 2009

28. Janaur:

29. Januar:

  • Frankreich streikt. Während der Spiegel International (english) von einem Misserfolg spricht, stellt die Huffington Post (english) so einige Erfolge fest.
  • Der Lilly Ledbetter Fair Pay Act of 2009 wurde von Obama unterschrieben! Jenes Gesetz setzt die Verjährungsfrist von Gehaltsdiskriminierung mit jedem neuen Gehaltscheck zurück (im Gegensatz zum vorherigen Gesetz, welches den ersten Gehaltscheck als Stichtag nahm), was eine Klage nun auch nach Jahren nicht bemerkter Gehaltsdiskriminierung ermöglicht. „Change“ in zwei Bildern ausgedrückt:

Das erste Bild zeigt Bush, umringt von seinen Kumpanen, mit denen er 2003 ein Gesetz unterschreibt, welches Abtreibung im fortgeschritten Status unter Strafe stellt

Partial Birth Abortion Ban Act of 2003

Das zweite Bild zeigt Obama 2009, der das oben beschriebene Gesetz unterschreibt. Lily Ledbetter Fair Pay Act of 2009

Via Pursuit of Harpyness.

  • Magda hat all dies verschlafen, weil sie amerikanische Medizin (NyQuil) genommen hat, die sie für 24h völlig ausgeknockt hat. Ich habe nun den offiziellen Rekord im Krank-Sein gebrochen (4mal in 6 Wochen oder 6 Wochen hintereinander, wie man es auch interpretieren mag)

http://i153.photobucket.com/albums/s212/chardunk/HappyVeganBirthdayVeggies.jpg30. Januar:

  • Ein wahrlich historischer Tag. Mein Bruder hat Geburtstag und wird irgendwas mit 20. Und wenn ich etwas mehr Zeit habe, kümmere ich mich auch um ein angemessenes Geschenk.
  • Außerdem: ich habe jetzt meine Noten vom letzten Semester, welche das Reed College anscheinend ungern aushändigt, da ich erstens den so genannten Transkript beantragen und dann auch noch bezahlen musste. In einem kleinen Statement zur Noten-Politik am Reed (hier, als PDF in english) heisst es, dass Noten die StudentInnen nicht vom Lernen abhalten sollen. Und dass unter den Arbeiten in der Regel keine Noten, aber längere Kommentare stehen (oh ja!), weil konstruktive Kritik ja mehr sagt als eine Note. Reedies haben mir erklärt, dass es wohl eher etwas damit zu tun hat, dass die Uni keinen Aufstand der Studis wünscht, da gute Noten hier weniger großzügig verteilt werden. Also alles schön geheim halten.

31. Januar:

  • Vor ein paar Stunden wurde bekannt gegeben: US-Republikaner wählen erstmals Schwarzen zum Parteichef (zitiert nach Spiegel). Ich finde die RepublikanerInnen ja echt pfiffig: Erst versuchen sie es mit der Frauenquote und nun wählen sie auch noch eine Afroamerikaner. Wo soll das nur enden??
  • Es ist Freitag Nacht und ich kontrolliere Deutsch-Hausaufgaben. Anstatt mir auf einer College-Party Tequila den Rachen runterzujagen, versuche ich nun, das auf Grund meines gestrigen Totalausfalls Versäumte zu lesen.  Das Semester hat offiziell begonnen!

Ein neues Semester beginnt (in Stichpunkten)

Januar 27, 2009

Kurz zwei Mitteilungen:

  1. Nein, ich bin nicht nach Kanada gefahren, weil einer meiner Kumpels seinen Pass nicht finden konnte. Stattdessen sind wir äthiopisch essen und ins Kino gegangen. Auch nett.
  2. Und ja, ich lebe noch: Blutbad unter ausländischen Studenten in Portland

Gestern hat das neue Semester angefangen und ich bin soweit ganz zufrieden mit meiner Kurswahl. Ich erwarte, dass das Semester etwas relaxter wird, weil ich

  1. fast nur Soziologie Kurse habe (Soziologie macht mich glücklich)
  2. mich an das Arbeitspensum gewöhnt habe
  3. die Klassen dieses Semester viel größer sind (um die 20 Leute) und ich folglich nicht mehr den Druck habe, ständig reden zu müssen
  4. Meisterin des skimming, procrastinating und bullshitting geworden bin (= schnell lesen, Arbeit hinauszögern und rumlabern), sozusagen die Reed Überlebens-Fertigkeiten

Habe folgende Kurse gewählt:

  1. Social Movements (Soziale Bewegungen), eine gute Ergänzung zum Kurs zur Frauenbewegung im letzten Semester mit der gleichen Professorin, Alex Hrycak. Riecht stark nach Bachelorarbeit!
  2. Sociology of Culture (Soziologie der Kultur) ebenfalls mir Alex Hrycak (Kurz zusammengefasst: Durkheim, Weber, Country Music und Pulp Fiction)
  3. Sociology of Gender (Soziologie der Gender) mit Kjersten Whittington (die Kursauswahl im Soziologie-Department ist dieses Semester leider nicht riesig, so wird dieser Kurs nichts wahnsinnig Neues präsentieren)
  4. French II (Französisch) (glüchlicherweise nicht mehr so viel Grammaktik sondern viel Literatur: Maupassant, Flaubert und Molière, yeah!)

Beschreibungen der Kurse sind hier (auf englisch)

Zu guter Letzt: Ein wenig Ostalgie.


Me, myself and my new haircut

Januar 22, 2009

dscf0029Schnipp Schnapp, Haare ab. Und neue Farbe. Viel zu teuer. Aber riecht gut!dscf0030

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Außerdem: Heute vor 36 Jahren trat Roe v. Wade In Kraft, das bahnbrechende Urteil zum Abtreibungs-Recht, welches dieses unter Privatrecht stellte und somit die Entscheidungen der einzelnen Bundesstaaten kippte, in denen Abtreibung illegal ist. Mit Obama kann man nun hoffen, dass es auch in den nächsten vier bzw. acht Jahren nicht vom Supreme Court aufgehoben wird.


Amtseinführung Obamas (außerdem: wie Magda den Feueralarm auslöste)

Januar 20, 2009

Guten Abend. Ich bin gerade zurück nach Portland gekommen und dementsprechend sehr glücklich. Das ist aber nicht das wichtigste Ereignis heute, dem 20. Januar 2008, sondern selbstverständlich die Amtseinführung Obamas. (Inauguration). „Ein historischer slide_863_15123_large1Moment“ – wie mehrmals im amerikanischen Fernsehen erwähnt – war die Amtseinführung Obama’s allemal. Nach der wunderbaren Aretha Franklin, einem klassischen Quartett und einer nervösen aber berührenden Poetin Elizabeth Alexander wurde President Elect Obama Punkt 12 Uhr Mittag zum 44. Präsident der US of A – noch bevor er etwas stolperig aber symphatisch den Amts-Eid aufsagen konnte.

Seine Rede war wie immer intelligent, politisch korrekt und den-richtigen-Nerv treffend. Irgendwie gruselig.

Auf Sociological Images, meiner neuen Lieblingsseite, habe ich folgende Graphik gefunden, die nach Häufigkeit sortiert die Schlüsselwörter hervorhebt, die Obama in seiner Rede benutzte. Die gelb-hervorgehobenen Wörter sind jene, die verglichen mit anderen Amtseinführungs-Reden überproportional oft verwendet wurden.

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Ich habe bis ungefähr 13 Uhr (bis ich zum Flughafen musste) und dann wieder im Flugzeug quasi den ganzen Tag CNNslide_863_15174_large geguckt und Obama auf jeden seiner Schritte begleitet. Inklusive seiner Party-Tour, bei der das frischeingeschworene Präsidenten-Ehepaar auf zehn Bällen kurze Reden hielt und jeweils ein Tänzchen hinlegte. Großes Thema ürbigens auch Michelle Obamas Kleid, welches laut einer „Fashion Expertin“ leider nicht überzeugte. Ich mag CNN. Wirklich. Aber Berichte über Michelle Obamas Garderobe (und die der anderen Damen des Abends) sind wirklich lächerlich.

Hier zwei interessante Links zu den Obama’s:

  • Obama ist nun Präsident. „Und nun?“ fragt sich Bernd Volkert in der Jungle World:

Was wird aus der riesigen Grassroots-­Bewegung, die Obamas Wahlkampf unterstützt hat? Wird sie in die Demokratische Partei integriert oder bildet sie künftig eine unabhängige politische Struktur

PS: Ich habe gerade den Feueralarm in meinem Zimmer aktiviert. Zu viele Kerzen, mit denen ich versucht habe, etwas Wärme in diesen kalten Raum zu bringen. Nach einem hektischen Kerzen-Auspusten und Fenster aufmachen ging der Alarm dann wieder aus. 5 Minuten später klopfte die Campus-Polizei an meine Tür, um sich zu vergewissern, dass ich das Reed College nicht abrenne. Ich habe überzeugend erklärt, dass ich ohne die Kerzen fast erforen wäre und mich tausendmal entschuldigt. Anstatt mich zu ermahnen, bemitleidete mich der Sicherheitstyp und meinte: „Ich will doch nicht, dass dir kalt ist!!“ und wünschte mir eine tollen Abend. Meinen Namen musste er trotzdem aufschreiben. Wahrscheinlich komm ich jetzt auf ‘ne schwarze Liste.


Wo die Uhren noch etwas langsamer ticken

Januar 17, 2009

Nachdem ich von völliger Überforderung in absolute Unterforderung gerutscht bin und ich meine Tage mit TV, Video-Spielen, exzessiven DVD-Sessions, essen und schlafen verbringe, sehne ich mich langsam wieder nach etwas mehr Herausforderung. Ich fühle mich nun völlig relaxt (bis zu dem Punkt, dass nichts-tun mich unheimlich müde macht) und bin ganz froh, dass es in ein paar Tagen wieder zurück nach Portland geht.

Trotz des hohen Grads an Entspannung und dem frühlingshaften Wetter habe ich es doch wirklich geschafft, hier zweimal richtig krank zu werden. Gleich nachdem ich nach Florence gekommen bin, hat mich Debi mit einer fetten Erkältung angesteckt. Nachdem ich diese überwunden hatte und nach Columbia zurückfahren wollte, hatte ich mir wahrscheinlich den Magenvirus eingefangen, der in den USA gerade umgeht. Habe einige Tage die Kloschüssel umarmt und noch nicht mal Suppe im Magen behalten können. Nachdem mir Debi hardcore-Medizin gegeben hatte, schlief ich fast 2 Tage durch. Danach war alles vorbei, als wär nichts gewesen.

Letzten Sonntag bin ich also wieder nach Columbia, wo ich die letzten Tage verbracht habe und von wo ich auch abfliegen werde. Ich bin zwar froh, dass ich Debi und meine KumpeliInnen hier besucht habe, habe aber auch wieder mal gemerkt, wie wenig mich hier hält. Ich bin weder ein Fan von weiten Distanzen, die dich ans Auto fesseln, noch von Sonne im Dezember, noch von der Relaxheit – die auf mich ehr schlaff und lustlos wirkt – noch von der immer noch offensichtlichen Feindlichkeit gegenüber Schwarzen und Homosexuellen. Hannah’s Mom versuchte mir z.B. zu erklären, dass die homosexuelle Neigung des Nachbarns selbstverständlich in Verbindung mit seinem inhaftierten Vater stehe. Oder dass ein behindertes Kind die logische Konsequenz für ein sündenreiches Leben sei. Hannah erzählte mir ausserdem, dass ihr Vater nach der Verkündung von Obama’s Sieg sein Konföderierten T-Shirt überzog, seine Jagdgewehre rausholte und schrie: „Die nimmt mir der N*** nicht weg! Und ich will jetzt nicht mehr hören, dass die Schwarzen hier noch diskriminiert seien. Jetzt haben die ihren Präsidenten.“

Zwar ist diese ganze sentimental-naive ländliche Südstaaten-Nostalgie (besonders repräsentiert durch die Konföderierten Flagge) meiner Meinung nicht mehr so krass wie vor 6 Jahren nachdem der Irakkrieg ausbrach, man wundert sich dennoch, wie viele Autos, T-Shirts oder Buttons noch von der Konföderierten-Flagge verziert werden – fast 150 Jahre, nachdem die Südstaaten (=Konföderiertenbund) den Bürgerkrieg verloren und in der Konsequenz die Sklaverei aufgeben mussten.

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- „Wegen dieser Flagge mussten meine Leute sterben“
- „Meine auch“

Dienstag (20. Januar) geht’s zurück nach Portland. Bis dahin könnt ihr ja mal die folgenden Links auschecken:

PS: Toi toi toi meinen Mädels heute beim Konzert. Nicht vergessen: Rocken!


Langsam kommt’s mir aus den Ohren raus…

Januar 13, 2009

… und Sarah Haskins ebenfalls.

Nachdem ich in den letzten Wochen einen wahren Fernseher- und Film-Marathon hinter mir habe*, möchte ich mir am liebsten den Finger in den Hals stecken. Aber dann würden ich dem amerikanischen Fernsehen einen Gefallen tun: Thema Diät-Werbung. Argh. Bald kommt der Frühling und dafür muss der Bauch gefälligst straff sein. Ich kann keine Sendung gucken und mir etwas zuckriges in den Mund stecken ohne mit Diät-Werbungen belästigt zu werden. Auf Grund meiner Kommentare will Debi, meine Hostmom, mt mir nicht mehr fernsehen. Sarah Haskins hat diesen ganzen scheinheiligen Diäten-Kram wunderbar zusammengefasst:

*Ich bin vor einigen Tagen zurück nach Columbia, SC gefahren, wo ich wieder bei ein paar Kumpels lebe. Weil hier unter der Woche quasi nix zu tun ist, wählen wir jeden Tag ein Thema, zu dem wir dann den ganzen Tag (ja!) Filme gucken. Montag war „Kriegsfilme“ (z.B. ‘Escape from Sobibor’), heute war das Thema „Zeitreise“ (‘Zurück in die Zukunft’ 1-3, ‘Time Machine’) und morgen wahrscheinlich Horror. Also alles sehr reizend hier.

Ein hoch auf den 111. Kongress unter Obama!

Januar 7, 2009

Das amerikanische Repräsentantenhaus hat eine Resolution (pdf) erlassen, die die offizielle Sprache gender-neutral macht. Chairman (Vorsitzender) ist nun nur noch Chair. Von Mann zu Möbel quasi. Wenn vorher von him oder his (z.B.: his vote = sein Votum) die Rede war, wird das von nun an durch such (= solche) oder durch gender-neutrale Bezeichnungen ersetzt. Selbst wenn schon von beiden Geschlechtern die Rede ist, wird he and she durch such individual ersetzt. Kleiner Ausschnitt (via thinkprogress.org):

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Nicht schlecht für den Anfang!


Road Trip nach Greenville

Januar 6, 2009
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Hannah

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Greenville

Hannah, meine High School Freundin und ich planten über’s Wochenende einen Road Trip nach Greenville, SC, wo sie zur culinary school geht. Ich war hoch erfreut, weil Greenville eine kleine, drollige Stadt ist, in der es einen Stadtkern mit vielen Cafés und Restaurants gibt – man also noch ganz altmodisch läuft. Gelaufen bin ich in den letzten zwei Wochen hier nämlich gar nicht, weil die weiten Distanzen einen ans Auto bindet (und langsam bin ich genervt). Hannah, zukünftige Chefköchin, hat den ganzen Trip inklusive einer kleinen Wander-Tour um die besten Restaurants und Essensplätze um und in Greenville geplant. Der erste Stop war eine familiengeführte Milchfarm, die wunderbaren Käse, frische Milch und selbstgemachten Aufstrich verkaufen. Und ihr könnt euch denken, dass die die kleine rothaarige Europäerin (ich) seeehr aufgeregt war. Richtiger Käse, Vollmilch, Vollkornbrot. Ja, ich war den Tränen nahe.

Glückliche Kühe auf der Milchfarm "Happy Cows"

Glückliche Kühe auf der Milchfarm "Happy Cows"

Nachmittags sind wir in Greenville spaziert, haben Strassenmusikern und den Wasserfällen gelauscht und sind abends in ein vietnamesisches Restaurant gegangen, in dem ich endlich mal wieder Reisnudeln mit lecker Tofu und Zitronengrass hatte. Hmmm!

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Am nächsten Tag haben wir eine kleine Berg-Tour gemacht (zugebenermaßen die längste Strecke mit Auto, man soll sich im Urlaub ja nicht so stressen). Wir kamen zu einem Punkt, der „Bald Rock“ heisst und auf dem Leute Botschaften und Bilder spraypainten und sind dann weiter zum höchsten Punkt, „Caesars Head“, was außerdem auch ein Park ist. Je höher wir kamen, um so nebliger wurde es, so dass wir letztendlich ausser Nebel nichts mehr sehen konnten.

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Ruh und Ayden Eamon

Ansonsten schiebe ich hier eine ruhige Kugel. Es ist immer noch warm (um die 15-20°C), ich lese viel, hänge mit KumpelInnen rum und gucke Talkshow. Ich brauche langsam wieder mehr Hirnfutter. Hannah ist jetzt wieder in Greenville, so dass ich viel Zeit mit Ruhiyyih und ihrem kleinen Sohn verbringe, den ich zum ersten Mal gesehen habe – meine ehemalige Party Freundin ist nämlich jetzt Mama! Ich werde wahrscheinlich bald nach Columbia zurückfahren und dort die letzten Tage verbringen… ein wenig vermisse ich Portland schon jetzt!


Feiertage Reloaded – Fotos!

Januar 1, 2009

Nikolaus in Portland

Nikolaus im Deutschen Haus @ Reed College am 6. Dezember mit einem richtigen St. Nikolaus!

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Meine Weihnachtsgeschenke von meinen internationalen Kumpels

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dscf01081Remi, mein Lieblingsfranzose, hat mir die (merkwürdigst) schönste Weihnachtspostkarte geschrieben, mit Simone de Beavoir und Virginia Wolf  – neben einer Vagina mit der Aufschrift „Vagina Power“. Piotr hat aus einer russischen Zeitschrift ein paar keifende Weiber ausgeschnitten und Magda auf russisch draufgeschrieben. Ja, meine Kumpels haben einen skurrilen Humor ;-)

Weihnachten in Florence, South Carolina

Ich und der krasse Weihnachtsbaum im Haus von Debi’s Vater

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Debi, meine Host-Mommy bei der Bescherung und Magda bekommt Tequila zu Weihnachten!!

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Silvester in Darlington, South Carolina

Offiziell kann ich nun verkünden: Ich hatte das beste Silvester ever. Hannah, Matt und ich haben ein kleines camp-fire gemacht, den Weihnachtsbaum verbrannt und so genannte s’mores gegessen. S’more is die Abkürzung für „I want some more“ („Ich will mehr!!“). Wenn man es richtig südstaatenmäßig und ghetto ausspricht, wird daraus s’more!. Und es geht so: Man nehme ein Keks, plaziert Schokolade darauf, brutzelt einen Marshmellow über’m Feuer, drückt den warmen Marshmellow auf die Schokolade und toppt alles mit noch einem Keks, so dass es ein richtiger S’more Burger wird. Oh My! Ich hatte zwei 2008 und einen 2009.

Hannah und Matt

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Links wir im Jahr 2009 und rechts seht ihr einen s’more

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Mehr Fotos hier.