Good bye, Farewell, Aufwiedersehen, Adieu…

Juni 26, 2009

… denn ich bin faul. Und langweilig. Und irgendwie nehme ich ja auch wieder am grundanständigen deutschen Leben teil. Also wisst ihr ja was so abgeht. Bachelorarbeit. Alkoholische Süßgetränke. Musik. Das Übliche.

Also verabschiede ich mich hiermit recht herzlich und endgültig:

SEE YA.

Aber nicht ohne euch mein neues Lieblingslied vorzuspielen:

ACapella Gruppe Acquire der University of California, Santa Cruz mit „I’m on a Boat“


Zurück in Berlin

Mai 22, 2009

Ich bin nun seit zwei Tagen zurück in Berlin. Meine KumpelInnen, Mama und Brüderchen haben mich vom Flughafen abgeholt und mein exorbitantes Gepäck in den Bus gehievt. Danach Kaffee und Rumschlendern in Berlin Friedrichshain. Bin heute zur Uni gefahren, um mein Bachelor-Thema abzugeben und was soll ich sagen: zurück in Deutschland – keine/r war da, keine/r fühlte sich zuständig. Ich versuche mich in Berlin einzugewöhnen, was schwer ist, wenn dir der Kopf dröhnt (Wetterfühligkeit?) und in der S-Bahn viele so blatant unfrendlich sind. Und in Portland bedankt man sich beim Busfahrer/in, wenn man aus dem Bus aussteigt.

Nächste Woche folgen dann Masterbewerbungen und die Suche nach einem Job, damit ich die nächsten Monate ordentlich was zu tun habe. Außerdem springe ich noch in einen Kurs rein, damit ich meinen Studienabschluss auch verdiene.

Mit schweren Herzen muss ich sagen: Damit ist mein Auslandsabenteuer offiziell beendet. Es hat mir Spass gemacht, nicht nur alles selbst zu erleben sondern auch darüber zu berichten. Ich weiss momentan noch nicht, was mit diesem Blog passiert. Vielleicht kommt ihr in ein paar Wochen mal wieder vorbei und mir ist etwas eingefallen. Vielleicht nicht. Ansonsten bedanke ich mich für eure stetige Aufmerksamkeit und Freude am Lesen. Jetzt sucht euch eine neue Freundin, die im Ausland bloggt – oder fangt selbst einen Blog an. Bloggen ist besser als fernsehen (mit Ausnahme von DSDS, versteht sich von selbst), also ran an die Tofu-Buletten!

Ansonsten kommt morgen in die Linse und feiert mit uns – gegen 9 geht’s los. Meine Band spielt auf und ich trinke nun auch Bier; bin also nun gesellschaftsfähig.

Kisses&Candy

Magda


Endspurt

Mai 8, 2009

Diese Woche, genannt „Reading Week“ (Lesewoche), dient zum Hausarbeiten schreiben und zum Bueffeln fuer die Abschluss-Pruefungen. Es gibt wieder einen riesigen Tisch in der Bibliothekslobby mit Nervennahrung, ausserdem Matratzen zum schlafen, falls man es nicht ins eigene Zimmer zurueckschafft (Distanzen auf dem Campus: 5 Minuten). Habe ein paar Stunden vor Abgabetermin meine beiden letzten Monster 20-Seiten Hausarbeiten abgegeben und bin dann am Abend erst einmal tot ins Bett gefallen. Puenktlich zum Abgabetermin habe ich ein Buch auf meinen Laptop Monitor fallen lassen = Laptop tot. Gluecklicherweise hatte ich Sicherheitskopien von allem, sonst haette ich meine Exmatrikulation eingereicht. Habe dann ein paar Tage ueberlegt, ob ich wirklich einen Mac kaufen soll, denn das ist das einzige, was man hier auf’m Campus bekommt (Steve Jobs, der Mac-Typ, war mal fuer ein Semester hier und bietet der Uni seitdem gute Preise). 

Photo 6

Zum Jahresende hat der Computershop ein paar letzte Laptops fuer nicht so teuer verkauft und dann hab ich zugeschlagen. Und ich sage euch, ich bin verliebt. Konnte mir umsonst Millionen Programme runterladen (Photoshop, Garage Band, lustige Fotoprogramme etc.) und entdecke jeden Tag eine neue coole Funktion.

Hatte ausserdem diese Woche letzte Proben mit meiner ACappella Gruppe und heute Abend gibt’s ein kleines Abschlusskonzert. Heute morgen habe ich meine letzte Deutsch Tutor-Stunde gegeben und von meiner Schuelerin, die uebrigens bald an der FU studieren wird, einen Kuchen geschenkt bekommen, lecker.

Davor fahre ich mit meinen Kumpels zum Postamt, um Paeckchen abzuschicken (wie bekommt man rund 60 Buecher billig nach Deutschland?!) und zu Hawthorne, um Klamotten zu verkaufen (Hawthorne ist einer der nettesten Kieze hier, mit vielen Zweite Hand Laeden, wo man billig kaufen und verkaufen kann.) Habe schon angefangen, Sachen zu sortieren, auszusortieren, wegzuwerfen, verkaufen, verschenken und werde naechste Woche Probe packen. 

Muss noch zur Bank (Adresse aendern) und ansonsten habe ich das meiste schon erledigt (Steuererklaerung abgegeben und Steuer-Rueckzahlung bekommen, letzte Rechnungen bezahlt, meinen letzten Kurs an der FU gewaehlt). Bin also schon fast in Berlin.

Ein paar Tage nachdem ich ankomme, kommt ihr dann alle in die Linse. Meine Band spielt und ich werd wahrscheinlich auch ein paar Lieder singen (Texte lernen!).


20. Mai

April 3, 2009

Magda kommt zurueck: 20. Mai um 9:40 morgens.

Bis dahin habe ich noch 3 Hausarbeiten, 2 Forschungsprojekte, 2 Franzoesisch Essays + eine Pruefung.

Und ganz viel Party.

Und ganz viel Abschiedsschmerz. Aber ich freue mich auf euch…!


Die Nachwehen der Wahl

November 5, 2008
  • Wenn ihr mal sehen wollt, wie das JFK Institut (ja, mein Heimatstadt-Institut) und einige meiner KomilitonInnen in Berlin gefeiert haben, checkt die Berliner Morgenpost Seite aus.
  • Hier noch ein paar Fotos vom Reed College und wie dort nach der Verkündung von Obamas Sieg gefeiert wurde (von einer Freundin geklaut). Ich habe gehört, dass die Reedies sogar die Nationalhymne gesungen haben – das heisst wohl: Zum ersten Mal stolz auf ihr Land!

reed reeed

  • Hier ein Bild mit der Bildüberschrift „Change is good“ (Wandel ist gut) via Feministing.

changeisgood

  • Und hier noch einmal via Feministing eine Zusammenfassung von verschieden Entscheidungen bezüglich Homosexuellen Ehe, Abtreibung und Immigration. Kalifornien (‘Proposition 8′), Florida und Arizona haben sich gegen die Homosexuellen Ehe ausgeprochen. Die Abtreibung-Entscheidungen sind allerdings alle – im Sinne ‘pro-Choice’ – positiv ausgefallen, Kalifornien hat sich z.B. dagegen ausgesprochen, dass Eltern bei einer geplanten Abtreibung ihrer minderjährigen Tochter kontaktiert werden und ein Einverständnis geben müssen.
  • Letztendlich ein generelles Schmankerl (Dank USA erklärt): Eine Karte der letzten Präsidenten (bis einschließlich Truman) und ihre Zustimmungsraten während ihrer Amtszeit. Nixon war (nicht gerade überraschend) zeitweise noch unbeliebter als Bush.


Ich packe meinen Koffer…

August 19, 2008

… und darf 2×23kg mitnehmen. Nach ein paar Mal umpacken, rauswerfen, wieder einsortieren, fluchen und schreien, die Waage treten und auf den Koffer setzen kann ich nun zwei Nachrichten verkünden: 1. Ich werde auf jeden Fall in die USA einreisen, und zwar mit zwei prall gefüllten Koffern, einer Gitarre und Handgepäck (welches jetzt vollgepackt ist mit all meinen Büchern, zwecks Verringerung der erstgenannten Koffer). 2. Ich werde nie wieder aus den USA ausreisen. Kaufe ich nur ein T-Shirt, platzen meine Koffer und all meine Kleider werden über das Rollfeld verteilt. Andererseits bin ich mir auch nicht so sicher, ob ich überhaupt durch die immigration komme. Wenn die meine Koffer sehen, denken die bestimmt, ich versuche meine gesamte Familie in die USA zu schmuggeln, inklusive Pferd und Hof.

Jetzt schaffe ich alle aussortierten Teile in den Dachboden meiner Mutter, wo meine restlichen Möbel und Sachen stehen und kann dann behaupten: Mein gesamtes Leben steckt in zwei Koffern. Morgen geht’s los: 11:25 Tegel via New York und dann direkt nach Portland/Oregon. Hoffentlich steht meine Übergangs-Gastfamilie am Flughafen, ansonsten muss ich die erste Nacht auf einer gemütlichen Parkbank schlafen.


Final Countdown

August 12, 2008

Die vergangenen zwei Wochen habe ich abwechselnd mit feiern, tschüß-sagen, Besorgungen erledigen und entspannen verbracht, um dann mit Schrecken festzustellen, dass da ja noch Hausarbeiten sind, die endlich vom Tisch wollen. Um den letzten Haken auf der To-Do Liste verdientermaßen zu setzen, bemühe ich meine Gehirnzellen in den nächsten Tagen noch ein letztes Mal, um diese dann wieder mit einer Menge Schlafentzug und einem Zaubergetränk, welches mit T beginnt, zu quälen.

Aber Butter bei ‘de Fische: Langsam sollte ich mir Gedanken machen, wie ich mein Zeug in zwei Koffer bekomme und welche Gastgeschenke ich den lieben Helferlein mitbringe, die u.a. dafür verantwortlich sind (oder werden), dass ich solch ein Auslandsjahr verleben darf. Die ersten Tage werde ich übrigens bei einer Gastfamilie verbringen, die „speziell auf meine Interessen abgestimmt wurden“, denn ihre Hobbies sind: Wandern, Fahrrad fahren, Campen und Kanu fahren. Aber sie mögen auch Musik und ich solle mich schon mal darauf vorbereiten, den Kindern deutsche Lieder beizubringen. Ich denke, dass ich mit Tokio Hotel anfange :-)

Zu meinem Glück haben Oren und Julie zwei kleine Töchter (Mica, 9 und Tali, 6), dann fällt es eventuell nicht so sehr auf, wenn ich auf unseren zukünftigen Bergsteig-Wander-Fahrrad-Camping Touren andauernd quäke: „Ich habe Hunger, ich habe Durst, ich muss auf Klo, wann sind wir da?“. Ich bin aber ganz im Ernst ziemlich froh, dass Julie mich vom Flughafen abholt, weil ich sonst wahrscheinlich nachts in einer fremden Stadt ziemlich überfordert wäre.

Bei der Host-Family bleibe ich voraussichtlich nur einen Tag, weil ich ab dem 22. August schon mein Zimmer (ein Einzelzimmer, jucheee) beziehen darf und die Orientierungsveranstaltungen für internationale StudentInnen beginnen. Dort sollen wir uns gegenseitig beschnuppern, kriegen einen Crash-Kurs in amerikanischer Kultur und bekommen außerdem die Möglichkeit, unsere Zimmer mit allem nötigen auszustatten. Diese Orientierungszeit dauert bis zum 1. September und wird in etwa so ablaufen. Ab dem 2. September fangen dann die Kurse an, hoffentlich jene, die ich mir jetzt schon ausgeguckt habe.

Aber erst mal muss ich überhaupt den Ozean überqueren und mich am fiesen Immigrations-Prozess vorbeischleichen. Um die Sache zu erleichtern, sollte ich meine Haare braun färben, einen Bush-Annäher kaufen und meine Gitarre zu Hause lassen.


Die Abschiedsparty…

Juli 23, 2008

… war ja wohl mal voll knorke! Alle Künstler/innen waren dufte, der Tequila auch irgendwann leer und die Fotos gibt’s hier!


1000 Dinge zu tun…

Juni 21, 2008
  • Flugtickets besorgen √
  • Auslands-Krankenversicherung √
  • Visa-Termin √ + Visum bekommen √
  • Wohnung kündigen √ + ausziehen √ + streichen √
  • Reed-Formulare ausfüllen und einschicken √
    • Behausung wählen (Einzelzimmer!) √
    • Essensplan auswählen (das teuerste :-) ) √
    • Gesundheits-Formulare ausfüllen (Impfungen!) √
    • Orientierungsveranstaltung buchen √
  • Verträge kündigen (Internet, Telefon etc) √
  • Adressen ummelden √
  • Ärzte abklappern √
  • Urlaubssemester beantragen √
  • Party machen (19. Juli in der Linse mit Cosma, Feedback, Totally Stressed, Norman plus SpecialGuest√
  • Hausarbeiten und Essays für die Uni schreiben √
  • .. losfliegen! (20. August)