Яenn Fairy Tale

Mai 3, 2009

dscf0455Freitag Mittag hat meine Kumpeline Dana ihre Bachelorarbeit abgegeben, was mit Schampus, einem festlichen  Lorbeer-Kranz als Kopfschmück und das Anbringen eines Stickers an die Wall of Fame der Seniors gefeiert wird.

Renn Fayre hat mit dem Einreichen der Abschlussarbeiten offiziell begonnen: 3 Tage Party, spielen, tanzen und chillen!

Renn Fayre begann mit der Thesis Parade, bei der die Seniors die Rohfassung ihrer Abschlussarbeiten verbrannten, der Schampus in Massen floß, sich alle abknutschten und dann die ganze Horde ins Eliot Hall Gebäude lief, um von Colin Diver, Präsident der Uni, beglückwunscht zu werden. Auf den Fotos seht ihr Dana auf dem Weg ihre Bachelorarbeit zu verbrennen und die drei Madels, Magda, Eva und Maria

Dana auf dem Weg, um ihre Arbeit zu verbrennen die drei Madels

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Hier brennen ein paar Bachelorarbeiten

Der Sekt flog nur so durch die Luft, die Arbeiten brannten, die Marching Band spielte auf und alle tanzten. Ich litt nach einer Weile an absoluter Reizüberflutung inklusive überhöhten Alkoholkonsum, so dass wir nach der Parade erst einmal für ein paar Stunden im deutschen Haus crashten. Danach fertig machen, denn überall auf’m Campus waren Parties. In der SU (Student Union, Partysaal) spielte eine afrikanische Band und danach gab’s Punkrock Party.

Es gab verschieden Lounges, die jeweils ein bestimmtes Thema hatten, z.B. die

  • „Blue Lounge Sub-Free“ (drogenfrei), wo Alkohol und sonstiges unerwünscht ist und wo man Lego spielen kann
  • einen Raum voller Luftballons zum Toben
  • einen Raum mit Matratzen zum chillen und pennen
  • eine Erdnussbutter und Marmeladen Station
  • ein Open-Mic Raum mit Kaffee und Tee, wo jede/r musizieren kann
  • Techno und Dancehall Raum

Samstag war es sonnig und überall aufm Campus gab es verschiedenste Veranstaltungen. Die Departments haben gegeneinander Softball gespielt (Soziologie gegen Anthropologie); es gab eine riesige Rutsche mitten vor Eliott Hall; Schokoladenbrunnen (!!!), Essensstände, Bands und MusikerInnen überall! Ein Highlight waren die  „Pictures“, eine Gruppe  nackter Reedies getunkt in blauer Farbe, die über den Campus rannten und jede/n umarmten und küssten, der/die nicht schnell genug nein schrie – die so genannten „Anti Pictures“ haben die die „Pictures“ mit oranger Farbe gejagt

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Es gab ein großes Festessen genannt „The Feast“, wo wir umsonst mit Lachs, Schwein, Maccaroni&Cheese und Kuchen verköstigt wurden (Reedies konnten im Vorfeld Punkte ihrer Essenskarte dafür sponsern)

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Bands haben draussen gespielt und selbst als es in Strömen regnete, tanzten alle einfach in den Pfützen weiter.

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Abends gab es ein riesiges Feuerwerk mit Musik und gegen Mitternacht gab es eine Überraschung in Form eines bekannten DJ’s, der nur für eine Stunde auflegte, weil er anscheinend unheimlich teuer war (unglaublich, es gibt etwas, was sich Reed nicht leisten kann!). Meine HA (house advisor) Marushka hat dann in der Blue Lounge beim Open Mic ein paar Lieder gesungen, als dann jemand vorschlug, dass ich doch auch mal was singen soll. Habe dann die Gitarre geschnappt und Fidelity gesungen, was mehr oder weniger gut klingt, wenn man schon lallig ist (aber in der alk-freien Zone nicht zugeben will, dass man schon getrunken hat)

Sonntag ging es munter weiter: es gab Unmengen an Spiele, Rodeo-Reiten, mehrere Bluegrass Bands und als Highlight eine Samba Marching Band, die den halben Campus zum tanzen brachte. Außerdem: ein Lube-Wrestling Contest

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Mir wurde auf keinen Fall zu wenig versprochen: Renn Fayre war ein superbes Fest! Absolute Reizüberflutung. Hippie Alumnis überall. Illegale Substanzen en masse. Teenager auf ein paar skurillen Trips… Aber letztendlich lief alles smooth. Die von den Studis organisierten Patrouillen sorgten dafür, dass nur Leute mit gelben Bändchen auf’n Campus waren. Die Wasser- und Bagel-Patrouillen versorgten die Hungrigen und Durstigen. Es war skurill, aber der Spass meines Lebens. 3 Tage durchgetanzt und nun hab ich genügend Power für die letzten Tage: Ab morgen habe ich 72 Stunden, bis ich meine Abschlussarbeiten einreichen muss. Und jetzt: Schlaf.

–> FOTOS.


Countdown: Renn Fayre

April 30, 2009

Heute stelle ich euch eine Tradition vor, welche nicht nur einer der beliebtesten sondern auch verrücktesten von Reed’s Traditionen darstellt: RENN FAYRE (original: Rennaissance Fayre).

Renn Fayre ist eine 3-Tages Party am Ende des akademischen Jahres, welche interessanterweise vor den Examen und Hausarbeiten-Deadlines stattfindet. Renn Fayre beginnt am Freitag mit der so genannten Thesis Parade, welche die Verbrennung der Rohfassung der Abschlussarbeit zelebriert und in einer großen Rumknutsch-und-Sauf-Orgie endet.

Im Vorfeld wurden Treffen zu Drogengebrauch, Sex und Alkoholkonsum gehalten und eine große Veranstaltung für alle ErstsemesterInnen (inklusive exchange students) in Vollum organisiert, für die in der E-Mail drum gebeten wurde, bitte keinen Pot zu rauchen. Die Veranstaltung wurde von ein paar biertrinkenden Junior und Senior Studis gehalten, die uns darauf hingewiesen haben, dass die unter 21jährigen (alle im Raum, ausser Magda), verantwortlich mit Alkohol und „sonstigem“ umgehen sollen, damit die Polizei nicht kommt und die Party platzt. Folgendes bietet Renn Fayre neben Live Musik, Hüpfburgen, Spielen, Alkohol etc.: einen Ausruh- und Chill-Raum voller Kuscheltiere, eine Gruppe von Studis, die sicherstellt, dass keine Unbefugte den Campus betreten (wir haben alle Bändchen um den Arm), es wird  eine extra Krankenstation (24h geöffnet) geben, ein Abschlussfeuerwerk etc. Die Sicherheitsvorkehrungen sind enorm, weil vor ein paar Jahren Fremde auf den Campus gekommen sind und einen Schaden von $30.000 angerichtet haben. Eine Freundin hat mir folgendes Zitat geschickt, welches besagt, dass Renn Fayre wohl mal vom Playboy zu einer der besten Parties gewählt wurde. Ich weiss jetzt nicht, ob das gut oder schlecht ist…

Renn Fayre is Reed’s year end celebration. It was once listed in Playboy as one the coolest, most exclusive parties in the country, second only to burning man. Tickets are highly coveted by locals and nationwide party connoisseurs alike. Renn Fayre isn’t a party. It is a celebration our graduating class who have survived the agony of writing a thesis, completing a degree at one of the most difficult and prestigious schools in the country. It is celebrating the wild side of Reed and Reedies. We bring in outside performers, book our friends for varioius productions during the event and bring a loved one or three, but all of these people have made some valid contribution to the Reed community.

Wer ein Video von Reed’s Renn Fayre vom vorletztem Jahr ansehen will, klickt hier.

Heute ist mein letzter Unitag, morgen beginnt Renn Fayre. Dienstag und Mittwoch gebe ich meine Hausarbeiten ab und die Woche drauf habe ich noch ein Französisch Exam. Tja, und dann bin ich schon fast wieder da…


So, Hillary Clinton rocks…

April 27, 2009

… besonders wenn sie naiven Republicans erklärt, warum die Kriminalisierung von Abtreibung verheerendere Konsequenzen hat als eine transparente, lehrreiche Sexualerziehung, in der Abtreibung als eine Option dargestellt wird.

Transkript zum Mitlesen hier.


Workshop: „White Privilege – Blinded by Whiteness“

April 25, 2009

Heute habe ich einen Workshop mitgestaltet, der die Konstruktion von „Weißheit“ und die damit verbundenen Privilegien kritisch untersucht. Ich war für die Gruppendiskussion verantwortlich (dass jede/r mal drankommt etc.) , was aber problemlos verlief, da wir letztendlich nur 12 Leute waren. Den Workshop hat eine Psychologin geleitet, die eine 680 (!) seitige Dissertation schrieb mit dem Namen: „Blinded by Whiteness: Understanding and Transforming Internalized Racism and White  Privilege“ (Geblendet von Weissheit: Internalisierten Rassismus und „White Privilege“ verstehen und transformieren).  Die Beschreibung war wir folgt:

This workshop will plumb the depths of American history and explore the roots of racism in America as a means to illuminate the ways racism is both institutionalized and internalized. This will allow us to identify some of the ways racist worldviews permeate our society and imagine ways to improve it. It will be conducted by Dr. Nancy Rogene, author of a 680-page dissertation on racism as a complex of the American cultural psyche.

Wir haben folglich die historische Entwicklung und Institutionalisierung von „White Privilege“ in europäisch-amerikanischer Geschichte untersucht und diskutiert, welche Auswirkungen das auf die heutige amerikanische Gesellschaft hat. Stichwort: Gesundheitssystem, Gefängnissystem, Wirtschaft und Ausbildung. Einer der prominentesten Forscher und Sprecher zu diesem Thema ist Tim Wise, der von dem neuem „Rassismus web 2.0″ spricht, der weniger offensichtlich, aber genauso gefährlich ist. Hier ein beeindruckendes Video:

Wer ein wenig mehr Interesse hat, checkt mal folgende Bücher aus:

Angela Davis – Are Prisons Obsolete? (2003)

Paula S. Rothenberg: White Privilege (2007)

Time Wise – Between Barack and a Hard Place: Racism and White Denial in the Age of Obama (2009)

Und hier noch die seeehr interessante Studie, die Tim Wise im Video erwähnte, in der 5000 identische Job-Bewerbungen rausgeschickt wurden, jeweils versehen mit „weiß“ oder „schwarz“ konnotierten Namen und man herausfand, dass die Antwort-Rate auf von angeblich weissen BewerberInnen geschriebenen Bewerbungen 50% höher war. Die Antwortrate war erst ungefähr gleich, als man durchschnittlich qualifizierte Bewerbungen von weissen BerwerberInnen gleichzeitig mit überdurchschnittlichen Bewerbungen (im Durchschnitt 8 Jahre mehr Erfahrung) von schwarzen BewerberInnen abschickte.

Are Emily and Greg more employable than Lakisha and Jamal? A field Experiment in Labor Market Discrimination“ (2003, pdf)

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Portland: sonnig und heiter / Stimmung: bedeckt

April 21, 2009

Portland: 27°C. Gefühlte Temperatur: 27°C. Die Vögelchen zwitschern.

Magda sitzt abwechselnd in ihrem Zimmer, in der Bibliothek oder im Gras und schreibt/liest/meckert über ihre Hausarbeiten.

Sonntag haben wir einen Road Trip zur Küste gemacht und am Strand gefroren, weil es so windig war. Wir sind dann zurück nach Portland und haben im Alberta District bei Zitronenkuchen, Kaffee und Nachmittags-Sonne realisiert, dass wir uns in weniger als 4 Wochen voneinander verabschieden müssen.

Grundstimmung: bedeckt. So werden auch die nächsten Tage: wolkig, bei 14°C.

Apropos ‘bedeckt’: Ein Sturm kommt auf! Homosexuelle Pärchen verursachen nun einmal krass schlechtes Wetter…

Und hier die bad-ass Antwort:

more about „Portland: sonnig und heiter / Stimmun…„, posted with vodpod

Magda lebt…

April 16, 2009

… nutzt ihre Zeit aber (im akademischen Sinne) nicht immer sinnvoll. Obwohl ich bereits an meinen Abschlussarbeiten werkele, und versuche, zumindest das Meiste meines Lesestoffes auch wirklich zu lesen, habe ich mir vorgenommen, so viel wie möglich hier noch zu erleben und mich mit vielen Leute zu betrinken zu treffen und nicht nur in der Bibliothek zu hocken.

Als Manu in den letzten Wochen hier war, hatte ich zeitweise meine Arbeit niedergelegt (in manchen Ländern nennt man das Streik), und

  • mit Eva und dem deutschen Department einen Filmabend organisiert („What Revolution?“ – Ostdeutschland 20 Jahre nach dem Mauerfall)
  • mit Manu und Alex Reed’s Fetish-Ball besucht (wo Manu und ich tolle Masken getragen haben)
  • war im Kino (Revolutionary Road!) & shoppen & lecker essen (Pizza mit Trüffeln)
  • habe eine tolle Vorlesung von Kimberly Springer zu „Black Feminists’s Critique on Neoliberalism“ gehört
  • einer zukünftige Studentin Reed gezeigt („Host a Prosby“-Programm)
  • unnütze Facebook Tests gemacht (wo u.a. rauskam, dass meine heimliche Nationalität schwedisch ist)
  • ein dekantes Osterfest verlebt, für das Eva extra ein Buffett ins deutsche Haus hat liefern lassen (Dank ihrere Essenskarte, auf der noch so viele Punkte drauf sind)

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  • Und: wir haben ein Dinner im Titanic Style besucht! Dafür wurde extra ein Teil der Mensa abgesperrt und ein original Titanic Dinner aufgetischt. Und wir haben den Dresscode natürlich ernst genommen: Piotry und Remi haben sich über ihre Anzüge Schwimmwesten übergezogen, Maria und Eva spielen die gutbürgerlichen 1. Klasse Madels und ich bin die neureiche, russische Extravaganza.

Dank Eva hier ein paar Fotos:

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Nun geht’s aber in den akademischen Endspurt. For real. Alle Hausarbeiten sind in 3 Wochen fällig, und nebenbei noch Kurse besuchen, lesen, und die anderen tollen non-akademischen Dinge machen, die ich so plane. (z.B. vielleicht mal nen bissel Sightseeing in Portland, ähm). Die Umfragen für eines meiner Research-Projekte („Non-professionelle RockmusikerInnen in Berlin“) habe ich abgeschickt und sammele und analysiere nun die Antworten (liebe MusikerInnen, bitte meine Umfragen ausfüllen ;-) ). Die anderen beiden Hausarbeiten haben zumindest schon ein Thema und Theorie.

Ansonsten: Kaffee trinken und Kuchen essen.


20. Mai

April 3, 2009

Magda kommt zurueck: 20. Mai um 9:40 morgens.

Bis dahin habe ich noch 3 Hausarbeiten, 2 Forschungsprojekte, 2 Franzoesisch Essays + eine Pruefung.

Und ganz viel Party.

Und ganz viel Abschiedsschmerz. Aber ich freue mich auf euch…!


Drag Ball

April 1, 2009
Tunten von rechts nach links: Magda, Alex und Manu

Tunten von rechts nach links: Magda, Alex und Manu

Manu ist hier und zwar pünktlich zum berühmten Dragball, der letztes Wochenende stattgefunden hat. Mehr Infos auf Manu’s Blog. Ich leide an akuter Zeitnot, aber Fotos von uns duften Schnitten werde ich euch natürlich nicht vorenthalten.

Krönung des Dragkings

Krönung des Dragkings

Krönung der Dragqueen

Krönung der Dragqueen

Heisse Dragqueens

Heisse Dragqueens

Dragkings (Marushi als fescher Businessman)

Dragkings (Marushi als fescher Businessman)

The Catwalk

The Catwalk

Federwimpern! 80er Ohrringe!

Federwimpern! Federboa! 80er Ohrringe! Doppelkinn!

Nie wieder High Heels. Höchstens für Manu

Nie wieder High Heels. Höchstens für Manu


Hawaii: Wilde Tiere und Natur pur

März 24, 2009

21. März: Es war der offiziell schööönste Tag meines Lebens, denn ich habe mir einer meiner größten Wünsche erfüllt: María und ich sind mit Haien geschwommen, und zwar auf offener See, in einem stahlsicheren Käfig umringt von ungefähr zwanzig 1 bis 2.5m langen Sand- und Tigerhaien.

Der Kapitän und der Haikäfig im Hintergrund

Der Kapitän und der Haikäfig im Hintergrund

Mittags gegen 12 ist das kleine Boot losgedüst, ungefähr 3 Meilen Richtung unendlich tiefer blauer Ozean. Als wir den Käfig so auf offener See erblickten, wurde uns schon ganz murmelig. Schlecht war uns sowieso schon, denn die Wellen schlugen ziemlich hoch und das Boot bog sich gewaltig. Einer der Herren warf dann ein paar Leckerbissen ins Wasser, welche nach ein paar Sekunden von den ersten Rudeln Haien genüßlich verschlungen wurden. Bald reckten so ungefährhttp://www.mhabluetzel.ch/Haie/Sandhai%201%20150x100.jpg 10 Flossen um unser Boot herum aus dem Wasser. Zuerst stiegen die ersten fünf mutigen Leute in den Käfig. Zu unserem Schrecken wurde der Käfig dann vom Boot gestossen, hing nur noch mit einem Seil befestigt im Wasser und schwang dort so fröhlich hin und her. Nach zwanzig Minuten wurde ausgewechselt und María und ich stiegen in den Käfig. Mit meiner Unterwasserkamera habe ich hoffentlich ein paar gute Bilder machen können, weiss es aber nicht, da es unheimlich geschaukelt hat (Bild rechts von google geklaut). Die Haie kamen ziemlich dicht an den Käfig und die besonders die Augen waren faszinierend. Der größte Sandhai war ungefähr 2.5m lang und schwomm schön langsam an uns vorbei. Wir haben unsere Füsse und Hände schön an die sicheren Stangen gekrallt, damit wir auch ja keinen Finger verlieren!

Danach sidscf0053nd wir an den Schildkröten Strand gefahren und haben ein paar coole Turtles besucht.

dscf00801Außerdem haben wir den Sonnenuntergang in Hawaii genossen

22. März: An diesem schönen Tage sind wir im Weimea Valley spazieren gegangen, eine schöne gartenmäßige Wanderstrecke, die am Ende in einem Wasserfall mündet (Achtung LOST Fans!). Die Flora&Fauna des Gebiets war wunderschön. Ein wahrhaftiges Paradies mit irren Farben und Geräuschen!

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23. März: Letzter Tag. Einmal gaaaanz früh aufstehen, Sachen packen und nach Waikiki zurückfahren, denn wir wollten eine Wal-Tour mitmachen. Auf einem großen Schdscf0091iff mit dem glitzernden Namen Starlett saßen wir umringt von Familien und japanischen Touris und hofften auf ein paar beeindruckende Wale. Leider zeigte sich immer nur sehr weit weg von uns hier und da eine Walflosse; ich war aber sehr zufrieden mit der sonnigen Schifffahrt und der tollen Kulisse. Letzer Tag in Hawaii… Abends ging’s zum Flughafen und dann mit einem Nachtflug zurück nach Portland.

24. März: Heute Morgen sind wir mehr oder weniger frisch und munter gelandet. Habe eine Arbeit im Flugzeug beendet und pünktlich 10 Uhr Deadline abgeschickt. Als wir @Reed ankamen, wartete in meinem Zimmer schon eine Überrschaung: Manu war aus Deutschland angereist und hatte es sich schon in meinem Zimmer bequem gemacht. Um 1 ging dann wieder die Uni los. Nächste zwei Arbeiten kündigen sich schon nächste Woche an. Back to work!

Eine Menge Fotos gibt’s hier.

Und zu guter Letzt noch ein paar Videos:

Hai-Tour (leider kann man die Haie nicht so richtig sehen)

Ausblick über Oahu auf unsere Wandertour

Byodo-In Temple

Sandy Beach und ein paar krasse Wellen

Hula-Tanz Klasse


El Paradiso

März 22, 2009
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Sandy Beach

18. März: Morgens sind wir ins Auto gesprungen, um die Ostküste nordwärts nach schönen Stränden Ausschau zu halten. Traumhafte Kulissen, strahlender Sonnenschein, Palmen und weißer Sand. Wie im Bilderbuch. Der Strand mit dem klangvollen Namen Sandy Beach war vor einer wunderschönen Bergkulisse und sehr verlockend, denn die Wellen schlugen hoch; laut eines roten Schilds gefährlich hoch. Ins Wasser reinzukommen war schon schwer, denn man musste einen günstigen Moment abwarten, schnell reinsprinten und hoffen, dass man nicht von den Wellen wieder ans Land gespült wird. Ein paar blutige Schrammen folgten, denn das Wasser war unglaublich mächtig. Mit Natur ist halt nicht zu scherzen. Der Strand ist auf Grund der guten Wellen auch sehr beliebt bei Surfern.

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Blick über Oahu

Nach dem Baden sind wir auf einer Mini-Wandertour einen kleinen Berg hochgegangen, auf dessen Spitze man halb Oahu überblicken konnte. Beeindruckend waren besonders die Wassermassen, die sich um die Insel herum bis ins Unendliche ziehen. Es ist ein ganz eigenartiges Gefühl zu wissen, dass Hawaii ein klitzekleiner Punkt im riesigen Pazifik ist. Das beste Erlebnis des Tages waren die Wale, die wir von weitem beobachten konnten. Wir sahen mehrere Rudel, die zwar ziemlich weit entfernt, aber noch sichtbar im Wasser spielten. Unglaublich!

19. März: Magda hat Geburtstag. Und zwar 3mal. Nach deutscher, oregonscher und hawaiianischer Zeit. Nun bin ich alt wie ein Baum mit 23 Ringen.

dscf01901Es war warm, aber etwas bedeckt, also heute mal kein schwimmen im azurblauen Wasser. Wir schnappten uns unser Leihauto und fuhren an der Westküste entlang, um den Byodo-In Temple im Valley of the Temples zu besichtigen, ein Tempel erbaut nach japanischem Vorbild zu Ehren der ersten japanischen Einwanddscf0170erInnen in den 1960ern. Auf dem Weg dahin hielten wir an einer Straßenecke, um ein paar Kokosnüsse und Bananenchips zu kaufen und picknickten an einem schönen Palmenstrand. María und Remí sangen Happy Birthday für mich und ich durfte die Kerzen auf meinen Geburtstags-Doughnut auspusten. Danach fuhren zum besagten Tempel, der inmitten eines Friedhofes gelegen war; sehr beeindruckend vor einer Gebirgskulisse, die halb im Nebel lag.

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María und ich vor dem Byodo-In Temple

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Byodo-In Temple

Abends sind María und ich ein wenig Touri-shoppen gegangen und trafen uns dann mit Remí in der Cheesecake Factory um ein anständiges Geburtstags-Mahl zu schnabulieren.

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Die MitarbeiterInnen haben ein Geburtstagsständchen gesungen und ich habe Eis und Käsekuchen bekommen. Hmm. Schokoladen-Käsekuchen. Vollgestopft und glücklich sind wir dann ins Bett gefallen. Remi hat mir mein Geburtstagsgeschenk von Piotr, dem Russki, gegeben, ein Buch, dass How to talk about books you haven’t read (Wie man über Bücher redet, die man nie gelesen hat) heißt. Genau das richtige Buch für mich, um mein Lesepensum in Reed ein wenig einzuschränken.

Am nächsten Tag mussten wir unsere Sachen packen und Honolulu auf Wiedersehen sagen. Es ging Richtung Norden, zum Northshore, wo es weniger touristisch als der Waikiki Strand im südlichen Honolulu ist, super Wanderrouten gibt und die Wellen unglaublich sind. Hier finden z.B. diese ganzen Surfwettbewerbe statt.

20. März: Wir haben gegen 9 Uhr morgens unsere Sachen gepackt und ins Surfer-Dörfchen Haleiwa gefahren, wo unser Hostel im Norden Oahu’s liegt. Auf dem Weg dahin sind wir an ein paar Stränden angehalten, um zu schwimmen. Hadscf0065be ein wenig zu viel Sonne abbekommen, und hatte dann ordentlich Kopfschmerzen. Obwohl ich mich hier alle 30 Minuten mit Sonnencreme einschmiere, habe ich mit heute einen kleinen Sonnenbrand eingefangen. Hawaii’s Sonne ist also stärker als Sonnenschutz 50.

Das Hostel ist ein kleiner Bungalowkomplex, wo fast nur Surfer wohnen. Es gibt keine Türen und die Fenster sind nur mit Moskito-Schutz behangen. Alles sehr rudimentär und urig und buntbemalt mit bunten Surfer Bildern. Aber jetzt erst einmal schlafen, Urlaub ist unglaublich anstrengend ;-)

Und hier noch ein wenig Strand-Aloha

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Magda und Remi mit viel Aloha

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María, Miss Spain

Videos und Fotos folgen. Die Internet-Verbindung ist leider nicht so gut und ich bin müüüüde.

ALOHA!!