Final Countdown

Die vergangenen zwei Wochen habe ich abwechselnd mit feiern, tschüß-sagen, Besorgungen erledigen und entspannen verbracht, um dann mit Schrecken festzustellen, dass da ja noch Hausarbeiten sind, die endlich vom Tisch wollen. Um den letzten Haken auf der To-Do Liste verdientermaßen zu setzen, bemühe ich meine Gehirnzellen in den nächsten Tagen noch ein letztes Mal, um diese dann wieder mit einer Menge Schlafentzug und einem Zaubergetränk, welches mit T beginnt, zu quälen.

Aber Butter bei ‚de Fische: Langsam sollte ich mir Gedanken machen, wie ich mein Zeug in zwei Koffer bekomme und welche Gastgeschenke ich den lieben Helferlein mitbringe, die u.a. dafür verantwortlich sind (oder werden), dass ich solch ein Auslandsjahr verleben darf. Die ersten Tage werde ich übrigens bei einer Gastfamilie verbringen, die „speziell auf meine Interessen abgestimmt wurden“, denn ihre Hobbies sind: Wandern, Fahrrad fahren, Campen und Kanu fahren. Aber sie mögen auch Musik und ich solle mich schon mal darauf vorbereiten, den Kindern deutsche Lieder beizubringen. Ich denke, dass ich mit Tokio Hotel anfange🙂

Zu meinem Glück haben Oren und Julie zwei kleine Töchter (Mica, 9 und Tali, 6), dann fällt es eventuell nicht so sehr auf, wenn ich auf unseren zukünftigen Bergsteig-Wander-Fahrrad-Camping Touren andauernd quäke: „Ich habe Hunger, ich habe Durst, ich muss auf Klo, wann sind wir da?“. Ich bin aber ganz im Ernst ziemlich froh, dass Julie mich vom Flughafen abholt, weil ich sonst wahrscheinlich nachts in einer fremden Stadt ziemlich überfordert wäre.

Bei der Host-Family bleibe ich voraussichtlich nur einen Tag, weil ich ab dem 22. August schon mein Zimmer (ein Einzelzimmer, jucheee) beziehen darf und die Orientierungsveranstaltungen für internationale StudentInnen beginnen. Dort sollen wir uns gegenseitig beschnuppern, kriegen einen Crash-Kurs in amerikanischer Kultur und bekommen außerdem die Möglichkeit, unsere Zimmer mit allem nötigen auszustatten. Diese Orientierungszeit dauert bis zum 1. September und wird in etwa so ablaufen. Ab dem 2. September fangen dann die Kurse an, hoffentlich jene, die ich mir jetzt schon ausgeguckt habe.

Aber erst mal muss ich überhaupt den Ozean überqueren und mich am fiesen Immigrations-Prozess vorbeischleichen. Um die Sache zu erleichtern, sollte ich meine Haare braun färben, einen Bush-Annäher kaufen und meine Gitarre zu Hause lassen.

Eine Antwort zu Final Countdown

  1. I’m gone to convey my little brother, that he should also
    visit this weblog on regular basis too get updated from most
    recent gossip.

Schreibe einen Kommentar

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden / Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden / Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden / Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden / Ändern )

Verbinde mit %s

%d Bloggern gefällt das: