Herbst am Reed College!

Es ist Herbst. Und ich lasse wieder die Macht der Bilder sprechen.

„Elliot Hall“ von der Seite (da habe ich alle meine Kurse)

„Elliot Hall“ von vorne

Ausblick von meinem Fenster

Buntes Laub (yippieh)

Und heute mal ein paar Links für Interessierte:

Noam Chomsky Interview (Spiegel 41/2008, in deutsch)

Chomsky ist einer der führenden linken Intellektuellen in USA und spricht in dem Interview u.a. davon, dass die Reaktion in Europa auf Obama eine „europäische Selbsttäuschung“ sei, getrieben von „rauschender Rhetorik, von Hoffnung, Wechsel, von allem Möglichen, nur nicht von Sachfragen“.

Neoliberaler Feminismus und konservative Weiblichkeit (Jörg Nowak auf linksnet.de, vom 06.10., in deutsch)

Nowak spricht davon, dass sich in Deutschland ein liberaler Feminismus breit macht, der dazu führt dass „eine linke Hegemonie innerhalb des deutschen Feminismus in weite Ferne rückt“. Gute Zusammenfassung des aktuellen konservativen Feminismus in Deutschland.

Ein Pornoheft für Mädchen (deutsch)

Aha. Sehr interessant. Aber erst ab 18!

Fighting for Muslim women’s rights (BBC, englisch)

Arabischer Feminismus (englisch, Susan Darraj in: „Catching a wave“)

Da ich als Nicht-Amerikanerin für alle Feminismen ausserhalb der USA zuständig bin (puh…), muss ich diese Woche den Unterricht führen mit dem Thema: „Beyond (white, wealthy, Nort American, hetero) Woman“: Intersections of Race, Class, Nationality, Sexuality and Gender“ (zu deutsch: Jenseits von (weissen, wohlhabenden, nordamerikanischen, hetero-) Frauen: Intersektionalitäten von „Rasse“, Klasse, Nationalität, Sexualität und Geschlecht), was mich auf die obigen beiden Artikel gebracht hat. Sehr interessant!

Situation von Frauen in Deutschland (Washington Post, in englisch. Plus Video, wo Deutsche in Englisch interviewt werden😉 –> Link aktualisiert, müsste jetzt funktionieren


8 Antworten zu Herbst am Reed College!

  1. phil sagt:

    Irgendwie spricht Mr. Chomsky den Europäern immer die Fähigkeit ab, über die „Rhetorik, von Hoffnung, Wechsel“ hinwegzusehen … auch seine McCain-„Analyse“ finde ich mehr als unzureichend. I dunno, im Bezug auf den Wahlkampf macht der gute Herr bei mir im Moment keine Punkte.

  2. magdamuh sagt:

    Er hat ja interessanterweise nicht gerade oft Stellung zum aktuellen Wahlkampf genommen. Den letzten größeren Bericht, den ich finden konnte ist der hier:
    democracynow.org oder hier ein
    Interview

  3. phil sagt:

    … dann lieber gleich nichts sagen …😉

    Ich hätte vielleicht eher sagen sollen, dass der Herr bei mir im Moment im allgemeinen keine Punkte macht.

  4. magdamuh sagt:

    Hast du das Interview angehört? Der erste Teil ist ausschließlich über die USA. Ich finde, dass er ziemlich deutlich analysiert, dass nicht die WählerInnen und ihre Interessen im Fokus sind, sondern business interests, und das diese die Politik zu einem hohen Grad steuern. Und ich finde es legitim, anzusprechen, dass ‚change‘ und ‚hope‘ bis heute noch Vokabeln sind, die es mit Inhalt zu füllen gilt. Ich denke, dass Obama zwar die vergleichsweise progressivste Alternative ist, aber beileibe keine ‚wirklich‘ progressive Politik fährt. Und wenn es Punkte gibt, die ich gut finde (Health Care), glaube ich nicht daran, dass dies in den USA so durchführbar ist, bzw. wird er damit in Washington scheitern. Falls Obama nur die Hälft von dem, was er verspricht, hält, bin ich schon beeindruckt.

  5. simon sagt:

    ach übrigens, vorgestern haben ja schnaak ja zusammen mit 31 knots gespielt, und als ich mich mit denen unterhalten hab, hab ich mitgekriegt, dass die zu 2/3 aus portland kommen, fand ich ja echt witzig.
    hab nur vergessen, wie die kneipe nochmal hieß, in der der sänger arbeitet…

  6. manu sagt:

    hallo magda, unsere Korrespondentin im westen, biste am dienstag abend auf/in – was auch immer -skype, da machen wir ne Pyjama wahl nacht und wollen dich dabei haben

    lg manu

  7. goddamnstalker sagt:

    ich glaube übrigens an Obama. Ich glaube an einen ca. 60:40 Sieg und auch an eine Mehrheit im House und Senate. Und wenn man es dann mit dieser Mehrheit direkt anpackt die Krankenversicherung zu reformieren, dann kann es auch klappen.
    das was obama nämlich möchte geht mit deutlichen gesamtkostensenkungen einher: http://www.nchc.org/facts/cost.shtml
    und auch die leutchens from wall street journal glauben an seinen plan:
    http://online.wsj.com/article/SB122152292213639569.html
    Also ich bin optimistisch. Natürlich stehen da die Pharmalobby und sowas dazwischen, aber irgendwie kann man die Penner vielleicht auch knacken😀

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