Seattle

Am Freitag morgen um halb neun sollte es mit einem Leihauto nach Seattle (Washington) losgehen, aber da Piotr (wie immer) verschlafen hatte und nicht gerade der Schnellste ist, ging es erst gegen 10 Uhr los. Eine 3.5 stündige Fahrt lag vor uns, der erste Stop gleich nach 30 Minuten, um Kaffee und Frühstück zu besorgen.

Seattle Skyline
Seattle Skyline

Gegen 2 sind wir dann in Seattle angekommen, wo wir unsere Sachen im Green Tortoise Hostel ablegten, ein nettes kleines Hostel mitten in der Innenstadt Seattles, 5 Minuten vom Pike Place Market entfernt (wo der erste Starbucks der Welt eröffnet wurde). Die Nacht kostete $30, inklusive Frühstück und Thanksgiving Reste-Essen, was angesichts der Tatsache, dass wir in der Innenstadt wohnten, wirklich günstig ist.

Nach der Begutachtung der Zimmer seattle at night(wir hatten ein 6er Zimmer für uns 5, und die Betten hatten so kleine Gardinen, also etwas Privatsphaere) haben wir dann die Innenstadt erkundet, die voller Menschen war, denn Freitag war „Black Friday“ (Schwarzer Freitag) – der Tag nach Thanksgiving, wo die Geschäfte ihre Waren zu extrem guenstigen Preisen anbieten – der Startschuss fuer die Weihnachtseinkäufe quasi.

Wir klapperten ein paar Läden ab (u.a. auch H&M, denn das gibt’s in Portland nicht) und schlenderten durch die Innenstadt, die voller Weihnachtsdeko war; es gab auch einen kleinen Weihnachtsmarkt mit Karrussels. Inmitten der Menschenmasse fand auch eine kleine Anti-Konsum Demo statt. Nach Klamotten- und Büchershopping (KONSUM) haben wir im Einkaufszentrum gegessen, wonach die Jungs dann müde zurück ins Hostel gegangen sind. Maria, Eva und ich, erprobte Power-Shopper, blieben noch bis 22 Uhr in der Innenstadt, um ein paar Schnäppchen abzustauben. Schuhe habe ich leider nicht gefunden, obwohl meine Stiefel nun langsam auseinanderfallen.

spaceneedleAm naechsten Morgen haben wir uns erst einmal mit Kaffee eingedeckt (Seattle hat geschaetzte Trillionen Starbucks Filialien und etliche andere Kaffeehäuser) und sind dann mit so einer Art Schwebebahn zum Space Needle gefahren, eine Art Aussichtsturm und sozusagen das Symbol Seattles. Danach sind wir zurück in die Innenstadt zum Public Market, wo es so allerlei Touristik Zeugs gibt und kleinere Läden. Wir haben den ersten Starbucks-Laden der Welt besichtigt, russische Piroschky gegessen und den Strassenbands gelauscht. Dann sind wir in einen kleinen, sdscf0449ehr gut sortierten Buchladen namens Left Bank Books gegangen, wo man so einiges alternatives Buchwerk findet, u.a. habe ich einige Riot Grrrl Fanzines gefunden. Danach haben wir uns das Auto geschnappt und sind in die Fremont Nachbarschaft gefahren, eine Künstlergegend, wo man die Skyline von Seattle sehen kann. Nach einem missglückten Versuch, in eine Bar reinzukommen (unter 21 ist hier leider nichts zu machen – Piotr ist noch 20), spazierten wir in Fremont herum, bestaunten eine riesige Lenin Statue, kauften den dritten Kaffee des Tages und aßen dann in einem Burger Laden XXL Burger.

die internale Super-Truppe

die internationale Super-Truppe

Hier ein Video einer Musikantentruppe vorm ersten Starbucks der Welt:

Am Sonntag sind wir morgens erst einmal Piroschky essen gegangen, weil es sodscf0026 lecker war und haben noch mal lustigen Strassenmusikern zugehört. Dann ging’s ab ins Modern Art (Moderne Kunst) Musuem gegangen, wo u.a. eine Edward Hopper Ausstellung stattfand. Die Weihnachtsdeko im Vorraum, die von der Decke hing, war sehr interessant und irgendwie… unkonventionell!

Danach entschieden wir uns nach Olympia zu fahren, die Hauptstadt Washingtons. Dort gab es einen Weihnachtsmarkt und einen Kinder-Weihnachtsbaum. Sehr kleinstadtmäßig. Da wir in Seattle nicht zum Hafen gegangen sind, haben wir dies in Olympia getan, was abends nicht mehr so romantisch sondern irgendwie gruselig ist. Sind also schnell wieder in die Stadt zurück und in einem netten Restaurant essen gegangen. Danach hiess es: zurück nach Portland!

Da wir noch Zeit und Benzin im Tank hatten, entschieden wir uns nach 4-stündiger Fahrt, durch die Nachbarschaft des Reed Colleges zu fahren und kitschige Häuser mit Weihnachtsdeko auszuspähen. Und es ist wirklich nicht schwer, in den USA mit Weihnachtsdeko überladene Häuser zu finden, weil sich die Amisdscf0075 zu Weihnachten wohl sagen: Ganz oder gar nicht. Wir kamen aus dem Lachen nicht mehr raus und hielten an und machten Fotos von den schrecklichsten Häusern, hier unsere 1+:

Mehr Fotos von Seattle HIER.

2 Antworten zu Seattle

  1. goddamnstalker sagt:

    keine underground tour? kein pioneer square? kein ye olde curiosity shop? und kein laser tag? keine ferry tour oder hafen? ts ts ts

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