Columbia, SC

Bevor ich nach South Carolina fliegen konnte, musste ich lernen, dass Schnee der Teufel ist. Zumindest in Portland, wo es wirklich selten Schnee gibt und die Strassen, der Flughafen und letztendlich die Menschen auch nicht auf soetwas vorbereitet sind. Als ich am Flughafen ankam, hatte mein Flug auch erst einmal eine Stunde Verspätung. (und facebook zu Folge auch die Flüge vieler Anderer). Beim Einchecken sagte mir ein netter Computer (nicht etwa ein Mensch), dass ich dadurch meinen Anschlussflug von Chicago, Illinois nach Columbia, South Carolina verpassen werde.  Als ich dann endlich mit einer Dame am Schalter reden durfte, meinte sie, dass ich mir keine Sorgen machen sollte: Ich hätte ja 20 Minuten Zeit den Anschlussflug zu bekommen und wenn ich den nicht bekomme, hach, dann geht halt der nächste Flug morgen früh. Krrr. Es ist hart, nett zu bleiben, wenn man jemanden schütteln und schreien will: ICH WILL IN URLAUB, VERDAMMTE AXT.

Naja, einchecken, Handgepäckkontrolle (habe übrigens eines dieser neuen Maschinen gesehen, wo man geröntgt wird, also quasi nackig präsentiert wird). Der Flug verlief ruhig, nen bissel gewackelt. Kurz bevor wir landeten, hat der Pilot durchgefragt, wer alles einen ziemlich engen Anschluss-Flug hat (etliche Passagiere melden sich); wir durften das Flugzeug dann als erste verlassen. 8 Minuten habe ich – dann geht mein nächster Flug. Ich renne los und verfluche den Chicago O’Hare Flughafen für seine Monströsität. Ich musste von Gate A nach J, was eine 15minütige Galopp-Strecke war. Einmal bleibe ich kurz stehen und checke auf dem Monitor, ob ich auch wirklich zum richtigen Gate laufe – da sehe ich, dass auch mein Anschlussflug Verspätung hat. Verspätungen haben doch etwas Gutes, wenn man dadurch nicht wie eine Irre durch den Flughafen rennen muss.

Gegen 22:30 Uhr bin ich in Columbia angekommen und spüre erst mal die feuchte Wärme, rund 20°C. Ich penne hier bei ein paar Freunden in  einer kleinen Stadt namens Irmo, nur ein paar Minuten vom Flughafen und von Columbia entfernt. Bin sofort ins Bett gefallen und habe bis 15 Uhr des nächsten Tages geschlafen. Dann war ich ein paar Stunden wach, hab Pizza gegessen und mit ein paar Leuten gechattet, TV geguckt und: geschlafen. Wieder bis 15 Uhr. Oh man, keine Ahnung, wie müde ich war (bin). Abends sind wir dann in eine Bar gegangen, wo ich ordentlich was gebechert habe ($20 – Flatrate Party). Da ich alle süßen Getränke probieren wollte, hatte ich heut morgen auch ’nen ordentlichen Kopf nach all dem Gemixe. Naja, wieder so bis um 16:00 im Bett gelegen und habe abwechselnd gepennt und Maus zu Ende gelesen (bitte kaufen und lesen). Bin schon wieder müde und werd mich wohl vor den Fernseher setzen (4 Monate kein Fernseher mehr geguckt, wird ja wohl Zeit!!) und chillen. Und dann wieder schlafen. Hach, so kann’s weitergehen!

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