Hawaiiii

Wir sind jetzt fast 3 Tage in Hawaii und schon jetzt spüre ich ein gewaltiges ALOHA (was neben hallo und tschüß auch Liebe heisst). Wir befinden uns auf der Insel Oahu in Honolulu in der Nähe von Waikiki, der Touri-Platz par exellence, wo wir die nächsten Tage noch in einem kleinem Hostel schlafen werden. Ab morgen haben wir ein Auto und fahren dann die Insel ostwärts an der Küste entlang nach Kailua, wo es einer der schönsten Strände geben soll. Ab Donnerstag schlafen wir dann irgendwo im Norden, um den Teil der Insel zu erforschen.

map of Oahu

Aber mal von vorn:

15. März: Sonntag morgen haben sich Remí, María und ich zum Flughafen aufgemacht, wo unser Flieger gegen Mittag Richtung winzig kleiner Punkt im Pazifik (auch genannt Hawaii) abhob. Die 6 Stunden Flug waren qualvoll und voller Hunger (ähm, irgendwie hatte keiner so richtig daran gedacht, dass der Flug 1. verdammt lang und 2. Essen nicht umsonst ist). Eva hatte uns ein kleines Urlaubsgeschenk gemacht und eine deutsche Milkaschokolade dscf0095verpackt, welche wir gleich weggemampft haben. Angekommen in Aloha State knallte uns die Sonne mit 26°C entgegen. María hing mir eine Blumenkette um den Hals und wir riefen alle entzückt: oh, wir sind in hawaii.. oh es ist so warm.. ohh wie hübsch…! Der Bus war schnell gefunden und in den nächsten 90 Minuten lernten wir ein Stückchen hawaiianisches Lebensgefühl kennen. Der Busfahrer blieb an jedem Eckchen stehen und grüßte seine Kumpels auf der Strasse, rief Witze durch den Bus oder beschwerte sich lauthals über irgendetwas. Da wir Glückspilze an dem Tag angekommen sind, an dem eine Parade stattfand, nahm der Bus mehrere Umwege. 6 Kilometer in 90 Minuten… Aloha! Halbohnmächtig vor Hunger suchten wir dann unsere Hotel und setzten uns in das nächste Restaurant. Ich bin beim Kauen fast eingeschlafen, denn es war schon 20Uhr hawaiianischer Zeit, was 23 Uhr Uhr Oregon Zeit ist. Ich bin also nun ganze 11h von euch entfernt!

16. März: Da wir an diesem tage Regen erwartet hatten, entschieden wir uns, ein wenig Sightseeing zu machen (geregnet hat’s nicht, es wurde knallig heiss). Trotzalledem sind wir zu Pearl Harbor, was sich im Süden Oahu’s

USS Arizona Memorial

USS Arizona Memorial

befindet, ungefähr 40 Minuten mit dem Bus von unserem Hostel entfernt. Dort gibt es heute mehrere Dennkmäler und Museen zum Gedenken an die Opfer des japanischen Angriffs  auf die amerikanische Flotte im Pazifik im Jahre 1941, was ja bekannterweise zum Eintritt der USA in den 2. Weltkrieg führte. Die 3 verwirrten EuropäerInnen (ja, wir) haben uns natürlich nicht an Schilder gehalten und nix kapiert, so sind wir ersteinmal in ein Boot eingestiegen, welches uns zum USS Arizona Memorial gefahren hat. Es ist die offizielle Gedenkstätte für die USS Arizona, die am jenen 7. Dezember gesunken ist und über 1.100 Crew-Mitglieder in den Tod riss (und heute das Grab für die Mehrzahl der Besatzung ist). Interessanterweise hatten wir diese Fahrt gar nicht gebucht (aber glücklicherweise trotzdem gemacht), was wir aber erst merkten, als wir das weisse Denkmal sahen (was so gar nicht nachdem aussah, was auf unserem Prospekt abgebildet war). Danach sind wir dann also in den richtigen Bus eingestiegen, welcher uns zuerst zum Schlachtschiff USS Missouri gefahren hat, welches heute ein Musuemsschiff ist und interessante Einblicke in das Leben eines Seemanns zu dieser Zeit gab. Für HistorikerInnern: Auf diesem Schiff wurde 1945 die Kapitulation Japans unterschrieben. Zu Guter Letzt sind wir noch zum Pacific Aviation Museum gefahren, wo eine Menge Flugzeuge ausgestellt waren, die damals im Pazifikkrieg geflogen sind.

Waikiki Beach by Night

Waikiki Beach by Night

Danach sind wir müde, aber glücklich da klüger zum Hostel zurück. Haben bei einem völlig überteuerten Italiener gegessen und geschworen, von nun an nur noch zu kochen oder Billigplätze zu suchen. Waikiki ist verdammt teuer. Nachts haben wir noch einen Spaziergang am berühmten Waikiki-Strand gemacht. Unglaublich beeindruckend.

17. März: Heute morgen haben wir unsere Badesachen geschnappt, sind Pancakes essen gegangen (ja, ja, essen selber machen und so…) und schnurrstracks zum Strand gegangen. Es war warm (22°C), aber glücklicherweise hat die Sonne nicht so geknallt, so dass ich jetzt eine leichte Idee einer Bräune habe. Juchee. Das Wasser war warm, und Remí hat herausgefunden, dass es auch salzig ist. D’oh. Zu seiner Verteidigung muss ich sagen, dass der kleine Franzose seit 10 Jahren nicht mehr am Strand war, während María in Barcelona sonnen- und strandverwöhnt ist. Und wir Deutschen haben ja die Ostsee. Gerade kocht María Spaghetti und heut abend wird hoffentlich gebechert. Aloha!!

María und Magda

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Remí, María und ich

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Magda vor einem alten Baum

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